
Wenn ein Strickmuster aussieht wie ein dreidimensionaler Zopf, der sich elegant über das Strickstück windet, ist meist ein Cable im Spiel – das Zopfmuster. Es wirkt aufwendig, fast schon kunstvoll. Tatsächlich ist die Technik dahinter überraschend simpel: Eine Hilfsnadel, ein paar Maschen kurz abnehmen, in anderer Reihenfolge wieder einarbeiten – fertig. Wer sich einmal traut,… Weiterlesen

Wer einen Schal sucht, der wirklich kuschelig wird – einen, der sich satt und voll anfühlt, der Wärme speichert und auch noch beidseitig gleich aussieht –, landet früher oder später beim Patentmuster. Es ist eines der bekanntesten Strukturmuster im Stricken. Voluminös, weich, mit einem klaren dreidimensionalen Eindruck. Im ersten Moment wirkt es kompliziert, weil mit… Weiterlesen

Manche Strickmuster sehen aufwendig aus, sind aber denkbar einfach zu stricken. Das Perlmuster ist genau so eines. Aus nichts weiter als rechten und linken Maschen entsteht ein gleichmäßiges, fein strukturiertes Maschenbild, das auf beiden Seiten identisch aussieht und auch noch mehrere praktische Vorteile mitbringt – kein Einrollen, kein Wenden-Stress, sehr verzeihlich gegenüber kleinen Spannungsfehlern. Was… Weiterlesen

Es gibt Strickmuster, die schick sind, aber nur in bestimmten Situationen passen – und es gibt das Rippenmuster. Das ist ein Allrounder: An Pulloverbündchen, an Mützen, an Sockenoberkanten, an Cardigans – überall dort, wo etwas elastisch, anpassungsfähig und stabil sein muss, kommt das Rippenmuster zum Einsatz. Es ist gleichzeitig eines der einfachsten Muster, das es… Weiterlesen

Du hast einen Pullover gestrickt, alle Maschen sitzen, alle Nähte sind geschlossen – aber das Stück sieht irgendwie unfertig aus. Die Ränder rollen sich. Das Maschenbild wirkt unruhig. Die Form ist schief. Die Lösung dafür heißt Blocking (auch Spannen genannt) – ein Schritt, den viele Anfänger:innen überspringen, der aber den Unterschied zwischen einem „selbst gemachten“… Weiterlesen

Was bei Zunahmen die Erweiterung deines Strickstücks ist, sind Abnahmen das Gegenteil: Maschen werden reduziert, das Stück wird schmaler. Bei Mützenrunden, Halsausschnitten, Raglanlinien, beim Schließen einer Sockenspitze – überall werden Abnahmen gebraucht. Und wie bei den Zunahmen ist die richtige Wahl entscheidend: Eine rechtsgeneigte Abnahme sieht anders aus als eine linksgeneigte, und beide haben ihren… Weiterlesen

Sobald du über das einfache Stricken eines Schals hinaus willst, kommst du an Zunahmen nicht mehr vorbei. Mützen, Mütze, Pullover, Tücher – überall wirst du irgendwann gebeten, eine zusätzliche Masche dazuzunehmen. Anleitungen schreiben dann etwas wie „M1L“, „M1R“, „kfb“ oder „Umschlag“ – und du fragst dich, was der Unterschied ist. Jede dieser Methoden produziert eine… Weiterlesen

Spätestens beim ersten größeren Projekt taucht die Frage auf: Was mache ich, wenn das Knäuel zur Neige geht? Den alten Faden einfach hängen lassen und mit dem neuen weiterstricken? Funktioniert – sieht aber bescheiden aus und produziert zwei Vernähstellen. Es geht besser. Hier sind drei bewährte Methoden, mit denen du Garn nahtlos verbindest – und… Weiterlesen

Du hast Wochen gestrickt, das Stück ist fertig, alles passt – und dann sind da diese Fäden. Anfangsfaden, Endfaden, Knäuelübergänge, vielleicht noch ein paar Reparaturstellen. Sechs, acht, manchmal zwölf Enden hängen aus deinem fertigen Werk wie Spaghetti aus dem Topf. Wer hier schludert, ruiniert sich das Endergebnis. Wer es richtig macht, bekommt ein Stück, das… Weiterlesen

wie du deine Spannung in den Griff bekommst Du strickst seit ein paar Wochen, deine Maschenbilder werden ordentlicher – aber ein Problem bleibt: Manche Maschen sind kleiner, andere größer, manche Reihen wirken eng, andere locker. Das gesamte Strickstück sieht „wackelig“ aus, obwohl du sauber arbeitest. Willkommen beim Klassiker schlechthin: ungleichmäßige Spannung. Sie ist eines der… Weiterlesen