
Wer im Online-Shop oder im Wollladen ein hochwertiges Garn bestellt, bekommt es oft nicht als Knäuel geliefert, sondern als Strang – ein längliches, gewickeltes Bündel, das aussieht wie eine geflochtene Schlinge. Damit kannst du nicht direkt arbeiten. Du musst es zuerst in ein Knäuel umwickeln. Klingt simpel, kann aber – wenn man es falsch macht… Weiterlesen

Es gibt einen Schritt beim Stricken und Häkeln, der von Anfänger:innen am häufigsten übersprungen wird – und der gleichzeitig fast jedes größere Frusterlebnis verursacht: die Maschenprobe. Sie kostet zwanzig Minuten am Anfang und spart oft zwanzig Stunden am Ende. Wer einmal verstanden hat, was sie wirklich tut, lässt sie nie wieder weg. Was ist eine… Weiterlesen

Wer länger häkelt, kommt früher oder später an einer Häkelschrift nicht vorbei. Spätestens bei Granny Squares, Lochmustern oder Spitzendecken sind grafische Diagramme oft die einzige Form, in der eine Anleitung überhaupt veröffentlicht wird – besonders bei Anleitungen aus Japan, Skandinavien oder den USA. Der Vorteil: Sind die Symbole einmal verstanden, ist eine Häkelschrift sprachunabhängig und… Weiterlesen

Viele Strickanleitungen beschreiben jede Reihe mit Worten: „Stricke 4 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts zusammenstricken …“. Bei einfachen Mustern reicht das. Bei komplexeren Mustern – Zopfmustern, Lochmustern, Strukturmustern – wird die Wortbeschreibung schnell unübersichtlich. Genau dort kommt die Strickschrift ins Spiel: ein gerasterter Plan, in dem jede Masche durch ein Symbol dargestellt wird.… Weiterlesen

Wer häkelt, arbeitet im Grunde mit einer Handvoll Maschenarten. Drei davon sind die absoluten Basics, ohne die nichts geht: die Luftmasche, die feste Masche und das Stäbchen. Wer diese drei beherrscht, kann theoretisch schon ein komplettes Projekt häkeln – und versteht praktisch jede Anfänger-Anleitung. Hier kommt der Überblick, wie sie funktionieren und wann welche zum… Weiterlesen

Wer mit dem Häkeln anfängt und sich an Amigurumi, Topflappen oder Mützen wagt, stößt früher oder später auf den Begriff „Magic Ring“ – auch „magischer Ring“, „Fadenring“ oder „Magic Loop“ genannt (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Stricktechnik). Es ist die Methode der Wahl, wenn ein Häkelprojekt rund von der Mitte aus beginnt und dort… Weiterlesen

Es gibt grundsätzlich zwei Arten, eine Strickmasche zu bilden: die kontinentale (auch „deutsche“ oder „europäische“) Stricktechnik und die englische (oft „amerikanische“ genannt). Beide produzieren das gleiche Ergebnis – das fertige Maschenbild ist identisch. Was sich unterscheidet, ist wie der Arbeitsfaden gehalten und geführt wird. Welche Methode besser ist, hängt vom Projekt, von der Person und… Weiterlesen

Stricken besteht im Kern aus genau zwei Bewegungen: rechte Maschen und linke Maschen. Mehr braucht es eigentlich nicht. Jedes Muster, jeder Pullover, jede Mütze – alles ist eine Kombination aus diesen beiden Maschenarten. Wer den Unterschied einmal verstanden hat, hat das Fundament gelegt, auf dem alles andere aufbaut. Was ist überhaupt eine Masche? Bevor wir… Weiterlesen

sauber, elastisch und ohne Wellen Du hast einen Schal fertig gestrickt, einen Pullover oder eine Mütze – alles sieht gut aus. Dann kommt die letzte Reihe, du kettest ab, und plötzlich zieht sich die Kante zusammen. Oder sie wellt sich. Oder sie wird so steif, dass du den Pullover kaum noch über den Kopf bekommst.… Weiterlesen

Es gibt Strickstücke, die sich durch Volumen definieren – kuschelige Patentmuster, dichte Zopfpullover, voluminöse Cardigans. Und es gibt das Gegenteil: Stücke, deren Wirkung gerade aus dem entsteht, was nicht da ist. Mesh- und Lochstrukturen gehören zu dieser zweiten Kategorie. Sie arbeiten mit Luft, mit Durchsicht, mit bewussten Lücken – und schaffen genau dadurch eine Leichtigkeit,… Weiterlesen