
Leinen wird beim Häkeln oft unterschätzt, weil viele zuerst an Härte denken. In guten Mischungen zeigt die Faser aber genau die Eigenschaften, die sommerliche Häkelstücke interessant machen: Klarheit, Trockenheit und einen ruhigen Fall.
Besonders in Kombination mit Baumwolle oder Viskose verliert Leinen viel von seiner anfänglichen Strenge. Die Fläche bleibt definiert, wirkt aber weniger starr als reine Pflanzenfaser vermuten lässt.
- gut für luftige Sommertops und Taschen
- schöne Struktur bei offenen Maschenbildern
- wird mit dem Tragen oft angenehmer
- Maschenprobe nach dem Waschen beurteilen
Leinenmischungen sind deshalb spannend, wenn ein Häkelstück klar, leicht und nicht zu kuschelig wirken soll. Genau dort spielen sie ihre Stärke aus.


