
Knopflöcher werden oft erst ganz am Schluss bedacht. Dabei lohnt es sich, sie früh mitzudenken, weil sie direkt beeinflussen, wie eine Knopfleiste liegt und wie sauber ein Kleidungsstück später funktioniert.
Horizontale Knopflöcher sind bei Cardigans besonders verbreitet, weil sie sich gut an unterschiedliche Knopfgrößen anpassen. Vertikale Varianten wirken ruhiger, brauchen aber oft stabilere Blenden. Auch einfache Umschlag-Knopflöcher haben ihren Platz, vor allem bei leichten Garnen.
- Knopfgröße vor dem Stricken festlegen
- die Blende zuerst als Probe denken
- Knopflöcher gleichmäßig verteilen
- stabile Kanten sind wichtiger als komplizierte Technik
Am zuverlässigsten ist eine kleine Testblende mit dem echten Garn und dem echten Knopf. So sieht man sofort, ob das Loch zu eng, zu locker oder genau richtig ist.
Ein gutes Knopfloch fällt nicht durch sich selbst auf. Es funktioniert ruhig, hält Form und lässt die ganze Vorderkante professioneller wirken.


