
Raglan und Rundpasse gehören zu den beliebtesten Pulloverkonstruktionen überhaupt. Beide werden oft von oben gestrickt, sitzen aber optisch und konstruktiv nicht gleich. Die Unterschiede zeigen sich an Schulterlinie, Weiteverteilung und Stilwirkung.
Raglan arbeitet mit klaren diagonalen Linien von Hals bis Achsel. Die Rundpasse wächst in einem weicheren Bogen um den gesamten oberen Körper. Das macht schon beim Blick auf die Passe einen anderen Eindruck.
Wie Raglan wirkt
Raglan wirkt klar, sportlich und unkompliziert. Die diagonalen Linien geben Struktur und können Schultern optisch definieren. Gerade bei schlichten Alltagsmodellen ist das sehr beliebt.
Wie Rundpasse wirkt
Rundpassen fühlen sich oft weicher und dekorativer an. Sie bieten viel Fläche für Muster oder Farbgestaltung und haben eine ruhigere, umlaufende Linienführung. Das kann romantischer, skandinavischer oder auch sehr modern wirken, je nach Design.
- Raglan: klare diagonale Linien
- Rundpasse: weicher Übergang um Hals und Schultern
- Raglan: oft sportlicher Eindruck
- Rundpasse: stark bei Mustern und Farbflächen
Fazit
Raglan und Rundpasse sind weniger besser oder schlechter als einfach unterschiedlich. Wer klare Linien und einfache Alltagspullover mag, landet oft beim Raglan. Wer eine weichere Schulterpartie oder mehr Musterfläche möchte, fühlt sich mit Rundpassen häufig wohler.


